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ArtOffer: Virtuell entdecken – real erleben

Kunst ist unsere Leidenschaft

artoffer ist mehr als Leidenschaft

Diese Kunst-Gemeinschaft ist Ausdruck unserer tiefen Überzeugung, dass Kunst Brücken zwischen Welten und Kulturen baut, die Begegnung mit dem Fremden uns hilft, die Welt – und somit auch uns selbst – besser zu verstehen.

Kunst ist die schönste Art, die Welt zu erfahren, lustvoll und mit Leidenschaft. Kunst hilft verstehen, dass sich überall der Mensch aus dem Alltag erheben will, den Dialog mit sich selbst, dem Anderen und dem Erhabenen sucht, über alle Grenzen hinweg.

Nirgendwo spiegelt sich die ästhetische Vielfalt der Welt besser wider als in der Kunst, nirgendwo ist sie leichter erschaubar als im Internet. artoffer soll ein Wegweiser im Internet und ein Ort der Begegnung und des Austauschs für Künstler und Kunstliebhaber in aller Welt werden.

Virtuell entdecken – real erleben

artoffer 1999

 

artoffer community


Ernst Helbling, Initiant und Geschäftsführer, Kunstliebhaber, lebt in Zürich / Schweiz

Seit 1996 engagiere ich mich mit grosser Begeisterung für die Förderung der kubanischen Kunst. Mit der Eröffnung einer Galerie und integriertem digitalen Fotostudio in der Calle Obispo (Havanna) wurde der Grundstein für die artoffer community gesetzt. Mit artoffer öffneten wir 1999 allen Künstlern weltweit unseren in dieser neuen Öffentlichkeit geschaffenen Platz für Begegnungen und Entdeckungen rund um die Kunst.

Das enorme Wachstum der Social Networks zeigt das Grundbedürfnis des Menschen nach Gemeinschaft und sozialem Austausch. Der heutige Zeitgeist, sich in Internet-Communities zu präsentieren, um neue Kontakte zu finden, macht nicht nur Spass, sondern ist mit den technologischen Möglichkeiten auch äusserst effizient und wirksam. Dennoch – der öffentliche Raum hat seine Tücken. Einmal abgesehen von den z. T. peinlichen Selbstdarstellungen im Schaufenster der Eitelkeiten, birgt er auch die Gefahr der Verletzung der Privatsphäre. Diese zu schützen und für unsere Mitglieder stets neue individualisierte Lösungen zur Feinabstimmung der gewünschten Diskretion zu finden, stehen für mich mit im Vordergrund.

Heute lässt mir das stark gestiegene Arbeitspensum für artoffer kaum noch Zeit für das kubanische Kunstengagement, und so habe ich mich aus diesem Bereich praktisch zurückgezogen. Für mich war der Verkauf von Kunst immer auch irgendwo eine schmerzliche Sache, wenn ich "Lieblinge" hergeben musste. So freue ich mich nun auf die Zeit des "nur noch" Kunstsammelns und vor allem auf die vielen Erneuerungen bei artoffer im laufenden Jahr.

 

digital media


Thomas Schmidiger, Entwicklung & Programmierung, lebt in Bern / Schweiz

Seit 2004 konzipiere und entwickle ich für artoffer. Der stark anwachsende Traffic (Datenverkehr) verlangt nach stetigem Ausbau und Optimierung der Prozesse von artoffer.

Zusätzlich werden in diesem Jahr durch den Einbezug der Kunstliebhaber in unsere Kunstgemeinschaft grosse Umstrukturierungen realisiert (artoffer 3.0). Dies mit dem Ziel, den Künstlern attraktivere Zugangsmöglichkeiten zu potentiellen Käufern zu ermöglichen und ganz allgemein den Austausch in Wort und Bild zu vereinfachen. Eine spannende und sinnstiftende Arbeit.

social network


Christian Grass, Social Network & Cross Media, lebt in Zürich / Schweiz

Seit 2010 erlebe ich die gelebte Philosophie von Toleranz, Offenheit und Transparenz der artoffer Gemeinschaft, die mir beruflich und privat entspricht.

Kunst ist der lebendige Ausdruck von Kreativität. Es liegt mir am Herzen, Projekte zu realisieren, dieses künstlerische Schaffen zu fördern. Genauso wichtig ist es, Sponsoren, die unsere Kunstgemeinschaft unterstützen, neue Möglichkeiten wirkungsvoller Werbung zu ermöglichen: Crossmediale Kampagnen erzielen grosse Erfolge.Die persönliche Betreuung all unserer Kooperationspartner hat oberste Priorität.

 

 Stationen


Havanna

Bei einer Geschäftsreise nach Havanna im Jahre 1996, ich war damals Geschäftsführer eines Musikverlags, sah ich die Widrigkeiten und Probleme, mit denen sich die bildenden Künstler Kubas täglich zu befassen hatten; von Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Die entstandenen Freundschaften, die spannenden Erfahrungen mit den vielen Künstlern und ihrer kreativen Welt, veranlassten mich, zu helfen und nach Möglichkeiten zur Förderung der Künstler zu suchen. Voller Leidenschaft für die kubanische "Art Brut" nahm ich etliche ihrer Werke mit in die Schweiz, um sie hier einigen Galeristen zu zeigen.

Als Neuling im Kunstbetrieb musste ich bei unzähligen Galeriebesuchen von "professioneller“ Seite erfahren, dass es offenbar keinen "Markt" für "meine" kubanische Kunst in der Schweiz gab. Als ehemaliger Marketingmensch konnte ich das so selbstverständlich nicht stehen lassen – wenn es keinen Markt gibt, schafft man sich eben einen.

Bestimmt gab es auch Galeristinnen und Galeristen, die das Potential meiner kubanischen Künstlerfreunde erkennen und die Künstler weiterbringen können würden. Nur wie und wo sollte ich diese Galerien oder auch allfällige Kunstkäufer finden?

Das Internet

In dieser Zeit (1995/96) zeichnete sich langsam ab, dass sich das Internet längerfristig durchsetzen würde. Ich sah mit diesem Medium die Möglichkeit, allen Interessierten weltweit die kubanischen Werke präsentieren zu können.

Der Verkauf von Originalwerken direkt über das Internet stand für mich eigentlich nie gross zur Diskussion, denn die Beurteilung von Qualität und Wirkung des Originals ist am Bildschirm kaum möglich. Anders, wenn man bereits Werke des Künstlers kennt oder besitzt und aus der Erfahrung heraus eine Einschätzung machen kann. Nach Erstverkäufen an kubanischen Kunstausstellungen zum Beispiel kam es später recht häufig zu weiteren Folgeverkäufen, direkt ab artoffer.

Die beeindruckendsten Vorteile dieses Mediums waren für mich aber schon damals die Vernetzung, die Präsentationsmöglichkeiten und die überwältigend einfache Kontaktgenerierung von Kunstinteressierten. Und diese durch artoffer generierten Kontakte galt es, bei Gelegenheit ins Atelier, an Vernissagen, Events und Ausstellungen einzuladen, um die Kunst so zu zeigen wie sie am besten wirkt – real. Unsere Devise "Kunst virtuell entdecken und real erleben" fand Anklang, und die folgenden Jahre waren ein riesiger Erfolg mit weltweiten Ausstellungen und sehr vielen von artoffer initiierten Kunstverkäufen.

Siehe TV: www.artoffer.com/TV
Goldbote Kubas: www.artoffer.com/presse
Kuba Kulturengagement: www.artoffer.com/Kuba-Kultur-Engagement

Der Erfolg

Die Einkünfte aus dem Verkauf kubanischer Kunst ermöglichten es uns, die Idee der Kunstförderung mittels Nutzung der Digitalen Medien nun allen Künstlern weltweit anzubieten und artoffer weiter auszubauen. Dazu wurde 1998 die Firma Nevartos im schweizerischen Pfäffikon am Zürichsee gegründet, die artoffer betreibt.

In den letzten zehn Jahren hat sich unsere Kunstgemeinschaft immer wieder gewandelt und stetig mehr Künstler und Kunstliebhaber angezogen. In der Kunst hat die Gruppenbildung und Gemeinschaft unter Künstlern und Kunstliebhabern seit je her eine grosse Tradition und erklärt mit den zusätzlichen Vorzügen der technologischen Errungenschaften des Internets den grossen Erfolg der virtuellen Kunstgemeinschaft oder neudeutsch unserer artoffer community.

Zur Zeit (Okt. 2010) wächst artoffer jährlich mit 300% (Besucher) und stellt uns somit ständig vor neue Herausforderungen, denen wir uns mit grosser Leidenschaft, Freude und Begeisterung für die Künstler und Kunstliebhaber stellen.

Heute wird artoffer durch Mitgliederbeiträge und Sponsoring finanziert. Während der ersten 10 Jahre waren es meine Eigenmittel und die Einnahmen aus dem erfolgreichen Kuba Kunstförderungsprojekt. So gesehen macht es mir besonders grosse Freude, dass ein sogenanntes Drittweltland mit seinen tollen Künstlern artoffer erst möglich machte. Danke.

Ernst Helbling



Idealisierte Schönheit, hintergründige Sinnlichkeit, elegante Extravaganzen, harmonische Farbklänge

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